Once Upon A Time ist ein direktes Folgeprojekt zum Obélisque baroque digital und widmet sich, wie schon dessen Vorgänger, den klassischen Motiven von Vanitas und Vergänglichkeit.

Inmitten einer scheinbar leblosen Einöde beginnt unter einem Glassturz, der sich auf der Sitzfläche eines verwitterten Holzstuhls befindet, etwas zu wachsen. Alsbald stellt sich heraus, dass es sich um einen Baum handelt.

Dessen Lebenszyklus ist dabei unmittelbar an die Dauer der Ausstellung geknüpft: Wächst während der Vernissage der Baum noch heran, beginnt dieser später zu blühen – doch die Blüten locken kein Leben mehr an, beginnen allmählich zu welken. Nun verfärben sich auch die Blätter, verliert der Baum Blatt um Blatt, bis es schließlich der Baum selbst ist, der vergeht.

Ich entschied mich dafür, dies als generative Echtzeitinstallation in vvvv umzusetzen und so jeden Zeitpunkt allein aus der Systemuhr des Rechners berechnen zu lassen, anstatt vorproduzierte Animationen zu verwenden. Dies ist auch der Grund, weshalb Sonne, Mond und Sterne den tatsächlichen Bahnen über dem Ausstellungsstandort folgen und sich die Blüten, wie bei einer echten Pflanze, bei Tag öffnen und nachts auch wieder schließen.

Diese Poesie des Werdens und wieder Vergehens bleibt aber nicht auf diesen einen Baum beschränkt, sondern findet sich vielerorts wieder: So befindet sich etwa am Horizont eine ferne Stadt, die direkt an das Schicksal dieses Baumes gekoppelt ist und langsam zerfällt.

Auch wurden die beiden Stühle nicht ganz zufällig gewählt: Als Hommage an den niederländischen Post-Impressionismus erzählen sie von der Vergangenheit, dem Unwiederbringlichen, und nutzen dabei, wie schon ihre Vorbilder, Symboliken aus ihrer Zeit. Im Zusammenspiel mit der Umgebung entsteht so ein Raum, in dem die Endlichkeit als zusammenhängender Kreislauf erfahrbar wird.

Mit Once Upon A Time ist somit eine Arbeit entstanden, bei der man sich Zeit lassen muss. Was auf den ersten Blick wie ein immerwährendes Standbild erscheint, unterliegt doch sehr langsamen, aber stetigen Änderungen, weswegen auch jeder noch so unscheinbare Moment einzigartig ist.

Once Upon A Time ist ein direktes Folgeprojekt zum Obélisque baroque digital und widmet sich, wie schon dessen Vorgänger, den klassischen Motiven von Vanitas und Vergänglichkeit.

Inmitten einer scheinbar leblosen Einöde beginnt unter einem Glassturz, der sich auf der Sitzfläche eines verwitterten Holzstuhls befindet, etwas zu wachsen. Alsbald stellt sich heraus, dass es sich um einen Baum handelt.

Dessen Lebenszyklus ist dabei unmittelbar an die Dauer der Ausstellung geknüpft: Wächst während der Vernissage der Baum noch heran, beginnt dieser später zu blühen – doch die Blüten locken kein Leben mehr an, beginnen allmählich zu welken. Nun verfärben sich auch die Blätter, verliert der Baum Blatt um Blatt, bis es schließlich der Baum selbst ist, der vergeht.

Ich entschied mich dafür, dies als generative Echtzeitinstallation in vvvv umzusetzen und so jeden Zeitpunkt allein aus der Systemuhr des Rechners berechnen zu lassen, anstatt vorproduzierte Animationen zu verwenden. Dies ist auch der Grund, weshalb Sonne, Mond und Sterne den tatsächlichen Bahnen über dem Ausstellungsstandort folgen und sich die Blüten, wie bei einer echten Pflanze, bei Tag öffnen und nachts auch wieder schließen.

Diese Poesie des Werdens und wieder Vergehens bleibt aber nicht auf diesen einen Baum beschränkt, sondern findet sich vielerorts wieder: So befindet sich etwa am Horizont eine ferne Stadt, die direkt an das Schicksal dieses Baumes gekoppelt ist und langsam zerfällt.

Auch wurden die beiden Stühle nicht ganz zufällig gewählt: Als Hommage an den niederländischen Post-Impressionismus erzählen sie von der Vergangenheit, dem Unwiederbringlichen, und nutzen dabei, wie schon ihre Vorbilder, Symboliken aus ihrer Zeit. Im Zusammenspiel mit der Umgebung entsteht so ein Raum, in dem die Endlichkeit als zusammenhängender Kreislauf erfahrbar wird.

Mit Once Upon A Time ist somit eine Arbeit entstanden, bei der man sich Zeit lassen muss. Was auf den ersten Blick wie ein immerwährendes Standbild erscheint, unterliegt doch sehr langsamen, aber stetigen Änderungen, weswegen auch jeder noch so unscheinbare Moment einzigartig ist.